Archiv fürFebruar, 2008

shuff shuff shuffle is it

Jetzt habe ich wieder Zeit. Zeit, nur vorübergehend aber ich hab. Ein bisschen, aber der Schein trügt. Gemütlich mit Musik auf den Ohren, die Finger fliegen über die Tasten und das Touchpad, immer wieder wird in diverse Fenster geschrieben. Blog, MSN, Forum. Musik der unterschiedlichsten Genres wechselt sich ab, Agnostic Front gibt das Mikrofon weiter an Jintanino, der an Stress und dann an Sick Of It All weitergibt.

Necro rappt von Fakern (wie Tofu), die sich nicht bewegen wie Gemüse und Anti-Flag teilen klar mit, dass sie nicht sterben oder töten wollen. Jedi Mind sind himmlisch göttlich und LCD Soundsystem denken an  Antriebsmechanismen.

So funktioniert die Zufallswiedergabe. Göttlich, wie einem alles durcheinander gerät.

Agnostic Front – All Is Not Forgotten

Jintanino – Geister

Stress – Fuck Blocher

Sick Of It All – Thin Skin

Necro – Food For Thought

Anti-Flag – 911 For Peace

Jedi Mind Tricks – Heavenly Divine

LCD Soundsystem – Movement

Das Pferd – snaa…

warum nur?

Es ist, um hier mal wieder zu veruschen, irgendwie anzufangen, erstaundlich, immer wieder Personen ausfindig zu machen, die diesem Blog ab und zu einen Besuch abstatten, hier ein bisschen verweilen und sich dann wieder aufraffen, diese Welt wieder verlassen, bis sie sich das nächste Mal hier einfinden.  Immer wieder erstaunlich, da man darauf angesprochen wird. Wie es ist, sich der Welt so zu offenbaren. Eine Frage, die mich da unerwartet getroffen hat. Aber zum Glück bin ich so gut im improvisieren und konnte mir sehr schnell eine befriedigende Antwort zurechtlegen. Keine Angst, sie hat zu 100% gestimmt, nur hab ich so noch nie darüber nachgedacht.

Das Problem ist ja dieses. Wenn man einen Blog führt, so sind meine Gedanken für alle lesbar. Ich schreibe hier meine Meinung und so weiter rein und so kann es schon sein, dass gewisse Personen angeschwärzt werden, was ich jedoch auch so selten wie nur möglich mache. Dazu sei gesagt, dass ich oft in einer Stimmung schreibe. Einfach so schnell schnell, das zieht sich halt auch in die länge. Aber ich schreibe keine Entwürfe und korrigiere diese. Ich lese selten auch noch einmal über den Text. Entweder  stimmts oder nicht. So ist es. Es ist auch so, dass ich die Beiträge lasse und nicht noch im Nachinein ändern gehe. Wenn, dann schreibe ich noch einen Post, in dem ich meine Meinung neu darstelle. So kann es auch sein, dass ich Leute beleidige, diese das ein Jahr später durch Zufall lesen und dann sauer auf mich sind. Ich bitte euch, lest immer, immer, immer das Datum des Posts. Das sagt schon viel aus.

Was einem auch beschäftigen könnte ist die gesamte Veröffentlichung. Man könnte meinen, dass ich mich da voll bloss stelle und mich somit eigentlich ungeschützt der gesamten Welt zur Schau stelle. Das ist auch so. Jedoch nur von dem Teil, den ich auch zeigen will. Ich schreibe nie über beschämendes (ich erlebe eigentlich auch nichts dergleichen). Ich schreibe nie über wirklich privates. Wenn es hier steht, kann man es auch von wo anders vernehmen. Ich schreibe nie über Familie, da dies für aussen stehende kaum interessant sein könnte. Somit führe ich auch kein richtiges Tagebuch, denn die intimen Détails bleiben bei mir im Kopf. Die Tastatur wirkt wie ein Filter.

Genauso wird auch nach Beweggründen gefragt, warum überhaupt? Das ist so eine Sache. Ich bin nun bald zwei Jahre mit meinem Blog on air. Zum bloggen hat mich der Herr Stegen gebracht. Sein Blog hat mich fasziniert und auch angeregt, selbst zu schreiben. Öffentlich. Geschrieben hab ich ja schon immer.

Ausserdem weiss ja jeder, dass ich gerne meine Werke (Video, Foto, Zeichnungen, usw. ) veröffentliche. Genau das ist hier möglich

Ein weiterer Grund war die vierte Bez. Eine Klasse war im Begriff sich aufzulösen und damit dachte ich, sei es die schlauste Idee einen Blog zu starten, damit mich die Leute, mit denen ich nicht so viel Kontakt habe, mich aber doch mögen, mich nicht aus den Augen verlieren oder zumindest ab und zu ein Lebenszeichen von mir erblicken. Wie sehr das gelungen ist, weiss ich nicht. Es ist auch nicht sehr wichtig. Wichtig ist, dass die Sache läuft. Teils gut, teils weniger. Das liegt ganz an der Inspiration und Zeit. Wenn nix da, dann nix schreib.

Klar.

So, jetzt hab ichs wieder mal geschafft, was kleines zu zimmern ;)

Goodnight Nurse – My Only

wer hat noch nicht, wer will nochmal?!

höhö! pizzabecher! genial! 3,3 dl pizza, aufreissen, auf teller, in mikrowelle, fertig. nichtlecker!

Agnostic Front – For My Family . guuut!

For my family

For my family for my friends
for those that we’ve lost I sing
this is a message, this is for you
never forget the lower east side crew!

I remember all times we spent
and all that we went through
down on avenue A
the year was 1982!

HARDCORE! New York City!
NEW YORK!
that’s how we live it!

we always stuck together
we always had something to prove
we gave birth to a movement
this is for the old school and the new!

HARDCORE! New York City!
NEW YORK!
that’s how we live it!

Finde ich ein sehr guter Song. Hier ist er zu hören.  Der Song beeindruckt mich. Er zeigt, dass eine der grössten Hardcorebands der Zeit auch irgendwie reifer geworden sind. Sie bedanken sich bei allen, die sie unterstützt haben. Respekt und Rock on!
Agnostic Front – For My Family

Blasphemie.

Ich habe das schlechteste Gewissen seit langem. Nicht, dass ich irgendwann gelogen, gestohlen oder irgendetwas unrechtes getan hätte, auf keinsten! Die Sache ist die. Es ist Winter und ich bin zu 100% Snowboarder. Aber jetzt war ich eine Woche in Davos und müsste eigendlich schon wieder wie ein Junkie auf Entzug sein. Ich denke jeden Tag dran, wie geil es wäre jetzt auf dem Berg zu sein. Klar. Aber kaum scheint hier unten die Sonne, renn ich in Shorts und T-Shirt rum. Ich trage Caps und Sonnenbrille. Ich fühl mich wie Sommer und sehne mich nach dem Frühling und die folgende Zeit mit am See rumhängen, grillen, Longboarden und Skaten. Jetzt! Es ist Februar. Es ist Winter, es ist noch immer Zeit des Snowboardens.

Wenigstens bin ich nicht der einzige, der so denkt. Ich hoffe ich schaff es im März noch 2, 3mal auf nen Hügel, jetzt hab ich ja zu wenig Kohle..

Mäxchen auf dem Jakobshorn in Davos. Volcom Snowpant und XXXL C&A Shirt, Clast Bandana und H&M Sonnenbrille.

Winter, sowie Sommer, ich komme und bleibe!

Good Night Nurse – My Only

und das schon seit Stunden!

Nachtrag: Ich hab heute traurigerweise herausgefunden, dass ich dieses JAhr meinen 13. Platz am Festcup nicht verteidigen kann. Aber ich kann ans FF11!

was ich. und dann. danach. später

Ich würde sehr gerne noch etwas schreiben, doch im Moment schwirren mir so viele Dinge im Kopf herum, dass ich genau weiss, dass ich so nur diverses durcheinanderbringen würde, bzw. falsch miteinander verknüpfen würde. Es hat alles seine wichtigkeit, deshalb riskier ichs hier nicht.

Ich kann im Moment einfach sagen, ich bin hundemüde und würde mich gern mal wieder mit der Big T treffen, aber das weiss der gesamte T (ich inklusive) eh schon lange und ich glaub dem Rest gehts genauso. T for life!

H.I.T. – Drama

Band Of Horses – The Funeral

Zwei sehr gute Lieder aus dem EA Skate. Soundtrack.

verpatzt!

Das war noch eine Zeit. Mittlerweile muss man schon den ganzen Tag weg von zu Hause. Man kann aber noch zurück für das Mittagessen und nach der Schule bleibt noch genug Zeit bevor es dunkel wird um mit den Nachbarn Fussball oder Verstecken zu spielen. Zu dieser Zeit macht man sich keine Gedanken. Alles wird für immer so bleiben. Das ist logisch. Man hat nicht mal solche Gedanken. Alles dreht sich um Lego und das Fernsehprogramm am Abend. Die Hausaufgaben sind aus dem Ärmel geschüttelt, man ist nämlich ein intelligenter Bursche. Die Noten sind immer die besten und die Lehrer lieben einem. Man denkt mit wem man Fussball spielen wird. Wer den Ball holen wird. Vielleicht denkt man auch dran, wieder mal Fangen spielen zu wollen. Aber was ist die Welt? Der Mittelpunkt der Welt ist man sowieso selbst.

So vergeht die erste Klasse. Ein Jahr, zu dieser Zeit noch sehr lange aber das Jahr kämpft sich langsam durch und wird vom nächsten abgelöst. Die zweite Klasse. Die wird gut. Genauso wie die erste. Aber man wird dann im Frühling 9 Jahre alt. Das ist viel, das weiss jeder!

Anfang zweite Klasse kriegt unsere Klasse Zuwachs. Der Zuwachs nennt sich Gianluigi. Er hat irgendwie das Schulhaus gewechselt oder so, ich wusste es nie genau, es war auch egal. Ich habe mich schnell mit ihm angefreundet. Wir wurden gute Kumpels, so wie wir alle gute Kumpels waren, die Jungs der Klasse.

Gianlu wurde aber mehr. Wir fingen an uns wirklich gut zu verstehen. Wir machten die Hausaufgaben manchmal zusammen. Wir sassen am selben Tisch. Allgemein, in der Schula machten wir alles zusammen. Der Bahndamm trennte uns aber in der Freizeit. Er wohnte dahinter. In einem sozial schwächeren Teil meiner Heimat. Ich wohne in einem wohlbehüteten und mehr oder weniger wohlhabenden Quartier, immer noch im selben wie damals. Wir hatten privat nicht viel zusammen zu tun. Damals dachte man auch nicht an sowas.

Einmal war ich bei Gianlu und erlebte den Schock meines Lebens. Eine 4 1/2 Zimmer Wohnung für eine 4 Köpfige Familie. Ich bin es gewohnt mindestens ein Zimmer für mich zu haben. Plus Wohnzimmer, Küche, 2 Bäder. Ihr wisst, wie ich es meine, ich dachte, jedem geht es so gut wie mir.

Die Geschichte macht hier einen Zeitsprung. In der vierten Klasse fingen wir an zu skaten. Irgendwie alle ausser Gianlu (Fussball) und Drilon (Gangster). Ich hatte plötzlich weniger mit ihm zu tun. Da drehte sich dann alles um Kugellager, Rollen, Trucks und Decks. Natürlich auch um unseren Skateshop. Wir waren die Kids, die da abhingen.

So erfuhr ich es erst sehr spät, dass Gianluigi nach der 5.Klasse „nach Hause“ ziehen würde. Sein Abschied von der Schweiz, back to the roots, sozusagen. Ausgewandert nach Italien. Ich habe ihn nach der fünften noch einmal gesehen, sie reisten glaube ich erst ein Jahr später ab. Ich redete ein bisschen mit ihm. Smalltalk, wie gehts dir, gut und dir, ja auch, was machst du, dieses und jenes. Scheisse halt, wir kannten uns nicht mehr richtig.

Wie dem auch sein. Gianluigi war dann mal weg. Somit war ein ehemals guter Freund weniger in Wohlen und ich glaube irgendwann habe ich sogar eine Karte von ihm gekriegt. Ich Trottel habe nie zurückgeschrieben. Jetzt weiss ich nicht, ob er überhaupt noch lebt. Ich weiss nicht wie es ihm geht. Ich weiss nicht einmal mehr, wie er mit Nachnamen hiess.

Ich schreibe das ganze, weil ich vorgestern jemanden in meinem Alter in Wohlen am Bahnhof sah. Er sah genau so aus, wie ich mir Gianluigi heute vorstelle. Das Gesicht war zum verwechseln ähnlich.

Hätte ich mehr Eier, hätte ich ihn gefragt ob ers sei.

Gangstarr – The Militia

Zum Unfall gestern.

Hier der AZonline Bericht

Wie gut, dass es ein Schweizer war! (bin ehrlich beruhigt. wäre es ein junger ausländer gewesen hätte das den Fremdenhass nur noch gesteigert.)

First Blood – Just Take A Look Around

sorry, danke

Ich muss leider alles, was ich in „ärsche, worldwide“ geschrieben habe zurücknehmen. naja, nicht alles, aber einiges.

Ich wurde leider unfreiwillig Zeuge, wie die Feuerwehr, die Sanität und die Polizei an einer Unfallstelle wirkten. Ich kam gerade vom Ausgang nach Hause und da seh ich etwa 300m vor meinem Ziel, direkt beim Friedhof (wie ironisch), viele Blinklichter. Kurz darauf erblickte ich ein unschön zusammengefaltetes Auto. Unfall. Punkt.

Was folge war ein Knuddelmuddel aus Uniformen, die doch recht professionell und organisiert an das Ding rangingen. Sie hatten die Massen der Gaffer (ich inklusive) im Griff. Sie sicherten das Fahrzeug und versorgten das Unfallopfer (nicht direkt auf dem Friedhof, meines Wissens lebt die Person noch.) Dann wurde abgesperrt und bald kam die Rega in ihrem schicken Hubschrauber. Das Opfer wurde verladen und brrrumm, war die Rega wieder weg. Und brrrrr! stand ich viel zu lange im kalten draussen. Jetzt bin ich froh, bin ich zuhause und kann bald ins Bett.

Übrigens sind die wahren Helden die Feuerwehrmänner und die Sanitäter!

Ich möchte mich noch bei allen zu unrecht angeschuldigten Polizisten und Polizistinnen entschuldigen. Aber leider gibt es auch ein paar dumme, arschgeborene, quergeschobene, ins Hirn geschissene, unwürdige, arschkriechende, hackfressenhabende Arschgesichtmaden Arschlöcher, denen ist der Text gewidmet!

LCD Soundsystem – Tribulations

Übrigens kommen Bilder wenn ich sie mal uploaden kann (zeitmässig!)

ÜbrigensII: Believe the BJS Hype, da is was am kommen! www.myspace.com/bjsthrowsstones 

ärsche, worldwide!

Unsere Freunde und Helfer sind sie nicht. Sie sind eher die Arschlöcher, die frustriert sind, weil sie einen eigentlich guten Beruf ausüben, autoritär durch und durch. Jedoch sind sie so unwichtig. Sie sind die Haare, des Gesichtes unserer Gesellschaft. Nicht wegzudenken, aber wir wären die selben ohne sie. Aber man kann sie färben, schneiden, ausfallen lassen. Man kann sie austauschen und es stört niemanden. Die Rede ist von Polizisten. Diese Vollpfosten, die es als nötig empfinden, ihre Autoritäsgeilheit unkontrolliert an unschuldigen, unwissenden, armen, kleinen, wehrlosen Passanten auszulassen. Für diesen Moment sind sie die grössten. Für diesen kleinen Moment sind sie das goldene Ende der Nahrungskette. Ihr Posten gibt ihnen Ruhm. Ihr Posten ist erstrebenswert. Vorallem haben sie wieder einen Grund weiterzuleben und nicht ihre Dienstwaffe zu entsichern und sich in den Mund zu stecken und abzudrücken.

Kleine Würmchen, die es als nötig empfinden, Radfahrer anzuhalten und zu beleidigen, nur weil sie es mit ihrer beschränkten Intelligenz nicht fertig bringen, die wahren Verbrecher festzunageln.

Ein Dialog, wie sie schon viele Opfer solcher Übergriffe in ähnlicher Form erlebthaben haben können:

Polizist: „Sind wir im Zirkus?“

Max: „Was sind wir?“

Polizist: „Sie sind freihändig gefahren, die Hände gehören auf den Lenker!“

Max: „Was bin ich? Und falls, es tut mir sehr leid! Es ist noch ein bisschen früh am Morgen..“

Polizist: „Jaja.. das nächstemal sehe ich Geld.“

Und anstatt nacher zu warten und mich inflagranti beim Befahren eines Fahrverbots zu eriwschen, kehren sie um, um noch mehr blöde Sprüche loszuwerden.

So lange solche Menschen nicht jeden Vergewaltiger, Mörder, Einbrecher und sonst Schwerverbrecher eingelocht haben, bringe ich ihnen keinen Respekt entgegen, wenn sie solche Zwischenfälle als ihren Berufsalltag bezeichnen.

FICKT EUCH, ARSCHLÖCHER!

The Casualties – Police Brutality

und der Klassiker

N.W.A. – Fuck The Police

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